Religionen laden ein

Religionen laden ein: Solidarisch gegen Antisemitismus, Rassismus und Gewalt

Religionen gehen voran – und setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Gewalt. Zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus laden sich unterschiedliche Religionsgemeinschaften gegenseitig ein. Damit zeigen sie: Rassismus und Gewalt sind mit religiösen Werten nicht vereinbar. Durch die interreligiösen Begegnungen können Vorurteile abgebaut und der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden.

Zu den interreligiösen Veranstaltungen sind alle interessierten (auch nicht religiösen) Menschen herzlich eingeladen. Personen des öffentlichen Lebens können durch kurze Ansprachen oder digitale Grußbotschaften aktiv daran teilnehmen und so ein Zeichen gegen Rassismus setzen.

Angesichts der Corona-Pandemie empfiehlt die Stiftung gegen Rassismus Veranstaltenden, die aktuelle Lage in den Medien zu verfolgen und gegebenenfalls die Zahl der Teilnehmenden entsprechend zu reduzieren. Religiöse Feiern können dabei auch als Hybridveranstaltungen stattfinden. Die Zeremonien können aufgezeichnet werden und je nach technischer Möglichkeit direkt gestreamt oder später über die Sozialen Medien und auf der eigenen Homepage verbreitet werden.

Zentrale religiöse Feiern oder Zeremonien mit interreligiösen Einladungen 2021 finden in Darmstadt statt: Am 18. März in der Alevitischen Gemeinde, am 19. März in der Emir-Sultan-Moschee und der Synagoge sowie am 21. März in der evangelischen Stadtkirche.

Einen Überblick über die bundesweit stattfindenden Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus bietet unser  Veranstaltungskalender. Mit der „Erweiterten Suche“ kann nach Zeitraum, Ort, Themenbereich und seit kurzem auch nach Onlineveranstaltung sortiert werden. Wenn Sie eine Veranstaltung planen und Unterstützung benötigen, melden Sie sich gern. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Veranstaltung in unserem Veranstaltungskalender einreichen. So können möglichst viele interessierte Menschen sowie Journalist*innen davon erfahren und darüber berichten.

Der Arbeitskreis “Religionen laden ein” berät und unterstützt das Projekt. Ihm gehören Vertretungen muslimischer Einrichtungen, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland, des Judentums, der Deutschen Buddhistischen Union, des Geistigen Rates der Bahá’í, des Zentralrates der Eziden und des Abrahamischen Forums in Deutschland an.

Wenn es zu rassistischen oder antisemitischen Angriffen kommt, wird das zum Projekt gehörende bundesweite Netzwerk SCHULTER AN SCHULTER aktiv. Durch solidarische Aktionen setzen zivilgesellschaftliche Initiativen gemeinsam mit Religionen ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Gewalt.

Wenn Sie Fragen oder Anregungen zum neuen Projekt haben, an einer interreligiösen Veranstaltung teilnehmen oder mitwirken möchten, melden Sie sich gern! Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

Kontakt

Bouchra Boukhriss Clemente & Claudia Falke

Tel.: 06151 – 66 78 260 /
06151 –  66 78 257

Mail.: bbc@stiftung-gegen-rassismus.de    /
cf@stiftung-gegen-rassismus.de

 

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