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„Das wird man doch mal sagen dürfen“ – Radikalisierung der Mehrheitsgesellschaft?

März 27 @ 10:00 - 15:00

„Umvolkung“, „Lügenpresse“, „Volksverräter“ – immer häufiger werden Begriffe aus dem nationalsozialistischen und rechtsextremistischen Sprachgebrauch auch von heutigen Politiker*innen unkritisch öffentlich verwendet. Dabei galt gerade die sprachliche Desensibilisierung in der Aufstiegsphase des Nationalsozialismus als erster Schritt zu Ausgrenzung und Verfolgung. Entsprechend stellt sich die Frage: Welche Parallelen und welche Unterschiede bestehen zwischen nationalistischen Strukturen in der Weimarer Republik und heutigen rechtspopulistischen Tendenzen? Im Seminar werden zunächst zentrale Bausteine der nationalsozialis- tischen Weltanschauung betrachtet. Vor diesem Hintergrund wird dann nach Verbindungen bzw. Kontinuitäten zu heutigen Formen antidemokratischen und rassistischen Denkens gefragt und diskutiert, inwieweit einzelne dieser Elemente auch für die gesellschaftliche Mitte anschlussfähig geworden sind.

Nathalie Jacobsen

Anmeldung : buchung.nsdoku@muenchen.de

Eingeschränkt barrierefrei zugänglich.

Details

Datum:
März 27
Zeit:
10:00 - 15:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsbereich
Städte/Kommunen
Veranstaltungsformat
Präsenz

Veranstaltungsort

NS-Dokumentationszentrum München
Max-Mannheimer-Platz 1
München, Bayern 80333 Deutschland
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