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Die Neue Rechte und die rote Linie

März 23 @ 19:00 - 21:30

Kostenlos

Rechtspopulismus aus der Mitte der Gesellschaft – Ursachen und Handlungsmöglichkeiten

Wie gehen wir – vor allem auch als Mandatsträger*innen in Kommunalparlamenten – mit dieser Herausforderung unserer Demokratie um?
Unser Seminar mit Professor Hufer analysiert Programm und Ideologie und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf.

Kurze inhaltliche Beschreibung:
Rechte Populisten gehen von einem einheitlichen „Volk“ aus. Das ist ihr grundlegendes Glaubensbekenntnis. Demgegenüber stellen sie ein herrschendes „Kartell“ aus Politik, Presse und Wirtschaft. Populisten wollen die liberale, plurale Demokratie durch einen homogenen „Volksstaat“ ersetzen. In der Konsequenz bedeutet das, dass Menschen, ausgegrenzt werden, die nicht Angehörige des „gewachsenen Volkes“ sind. Der Übergang zum Rassismus und Rechtsextremismus ist fließend.

In Deutschland ist die AfD eine eindeutig rechtspopulistische Partei. Eng mit ihr verbunden sind die – oft intellektuellen – Vertreter/-innen einer „Neuen Rechten“, die mit gezielten Strategien versuchen, die Deutungshoheit in der öffentlichen Auseinandersetzung zu gewinnen. Dabei erreichen sie Zustimmung bis weit in die Mitte der Gesellschaft hinein. Wie konnte das geschehen?

Der Vortrag zeigt Merkmale des rechten Populismus und der „Neuen Rechten“ und belegt, wie seine Anhänger auf öffentliche Organisationen, Institutionen und Debatten Einfluss nehmen. Darüber hinaus gibt es Anregungen, wie das Vordringen des rechten Populismus erkannt werden und wie man sich dem widersetzen kann.

Referent:
Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer, Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Bildungswissenschaften

Eine Anmeldung ist erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.

Details

Datum:
März 23
Zeit:
19:00 - 21:30
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
Webseite:
https://afk-hessen.de

Veranstalter

Akademie für Kommunalpolitik Hessen e.V.
Telefon:
0611-360-117-6
E-Mail:
susanne.menkel@afk-akademie.de
Veranstalter-Website anzeigen

Weitere Angaben

Veranstaltungsbereich
Städte/Kommunen
Veranstaltungsformat
Online

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Der Veranstaltungskalender dient nur der Bewerbung von Veranstaltungen während und um die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2022.

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