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Em-Body-Power

März 27 @ 10:00 - 16:00

Workshop für Menschen mit Rassismus und/oder Antisemitismus und/oder Migrationserfahrung mit einfachen
Übungen zur Aufmerksamkeit und Bewegung sowie Selbst-Reflektion und gemeinsamen Austausch. Wir
möchten einen Raum öffnen, in dem wir unsere Körper und Geschichten erspüren, wahrnehmen können und
sichtbar werden lassen. Marginalisierte Körper sind sichtbar und gleichzeitig unsichtbar. Unsere Geschichten
werden oft übersehen, umgeschrieben oder aus einer fremden Perspektive erzählt. Im Alltag werden uns
Geschichten und Eigenschaften zugeschrieben, ohne dass wir gefragt werden. Grenzverletzungen, Abwertungen, Infragestellung unserer Wahrnehmungen und unserer Bedürfnisse hinterlassen Spuren auf unseren
Körpern. Gleichzeitig erzählen sie Geschichten von Widerstand, Stärke und Transformation.
Wir möchten uns jenseits_mit_über diese Spuren bewegen und durch Körperwahrnehmung, Bewegung, Tanz
und Austausch Wege finden, unsere Körper unterschiedlich zu erleben. Alles so (weit) wie es für jede einzelne
Person stimmig ist und ohne künstlerische Ambitionen. Kommt in bequemer Kleidung und bringt etwas zu
trinken und zu essen mit. Kleine Snacks und Kaffee stellen wir bereit. Alle Körper sind willkommen, es sind
keine Vorkenntnisse nötig. Wir möchten einen Raum schaffen, in dem es Achtsamkeit für unterschiedliche
Diskriminierungs- und Körpererfahrungen gibt. Wenn ihr etwas braucht, um gut da sein und mitmachen zu
können, schreibt uns gerne. Teilt uns gerne mit, wenn es bezüglich Bewegungsmöglichkeiten, Barrierefreiheit
oder etwas Anderem, was wir berücksichtigen sollen.

Zielgruppe: Menschen, die Rassismus und/oder Antisemitismus erfahren und/oder eine
Migrationsgeschichte haben
Referent*innen: Anna Feldbein (sie/ihr) wurde in Bischkek geboren und ist in Bremen und Wien aufgewachsen.
Sie beschäftigt sich aktivistisch und künstlerisch mit verschiedenen Formen von Diskriminierung, Widerstand
und Transformation. In der politischen Bildung liegen ihre thematischen Schwerpunkte auf Antisemitismus,
Adultismus und Intersektionalität. Empowerment bedeutet für sie eine gemeinsame Suche und Erweiterung
von Handlungsspielräumen, in denen gesellschaftliche Strukturen und ihre Auswirkungen auf marginalisiertes
Leben sichtbar und damit veränderbar werden.
Leonardo Rodrigues (er/ihn) hinterfragt das Leben durch Tanz. Er wurde in Salvador da Bahia/Brasilien geboren.
In einer mystischen Geschichte und Überlieferung zu leben inspirierte seinen Blick auf die Kunst. Zuletzt arbeitete Leonardo als Probenleiter beim Tanztheater Heidelberg und als Bühnenkoordinator und Choreographieassistent für die Kompanie CocoonDance in Bonn. Als Tanzpädagoge konzentriert sich Leonardo auf somatische
Ansätze, Release-Techniken und body alignment. Zurzeit arbeitet Leonardo zusammen mit Anna Feldbein an
dem Projekt #CreatorsforDiversity, einem Tanzprojekt, das sich auf die Erzählung der Körper von marginalisierten Gruppen konzentriert.
Veranstalter*in: Büro für Diskriminierungskritische Arbeit
Anmeldung: Um Anmeldung wird gebeten.
Anmeldung per E-Mail unter aktionswochen@sjr-stuttgart.de

Details

Datum:
März 27
Zeit:
10:00 - 16:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:

Weitere Angaben

Veranstaltungsformat
Präsenz

Veranstaltungsort

Ort wird noch bekannt gegeben
Stuttgart, Baden-Württemberg Deutschland Google Karte anzeigen

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Der Veranstaltungskalender dient nur der Bewerbung von Veranstaltungen während und um die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2022.

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