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„Gegen uns“. Auswirkungen rechter Gewalt – solidarische Perspektiven und Anregungen für die Bildungsarbeit

März 22 @ 17:00 - 19:00

Zum Auftakt einer bundesweiten Veranstaltungsreihe zu „Kontinuitäten und Konjunkturen rechter Gewalt und Ideologien“ stellt die GEW die preisgekrönte Webdokumentation „Gegen uns. Betroffene im Gespräch über rechte Gewalt seit 1990 und die Verteidigung der solidarischen Gesellschaft“ sowie ein dazugehöriges Methodenheft für die politische Bildungsarbeit vor. Das Gemeinschaftsprojekt des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e. V. und der Opferberatung „Support“ des RAA Sachsen e. V. rückt Lebensgeschichten von Menschen ins Zentrum, die aus unterschiedlichen rechten Motiven angegriffen wurden. Es dokumentiert in verschiedenen Episoden persönliche Erinnerungen und Perspektiven der Angegriffenen, ihren Angehörigen und Weggefährt*innen. Die multimedialen Berichte beleuchten individuelle und gesellschaftliche Auswirkungen rechter Gewalt sowie Möglichkeiten von Solidarität und Gegenwehr. Sie sind ein wichtiger Beitrag zur Erinnerungskultur.

Die Webdokumentation wird in ihrer Grundidee und anhand ausgewählter Porträts, Interviews und zeitgeschichtlicher Dokumente präsentiert. Anschließend werden Ansätze und Methoden vorgestellt, mit denen Jugendliche ab der 8. Jahrgangsstufe im schulischen oder außerschulischen Kontext in der inhaltlichen Auseinandersetzung pädagogisch begleitet werden können. Gelegenheiten für Fragen und Diskussion sind ebenso vorgesehen. Anmeldungen sind bis zum 21. März möglich – nur für GEW-Mitglieder.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Der Veranstaltungskalender dient nur der Bewerbung von Veranstaltungen während und um die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2022.

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