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Liefern am Limit? Rassistische Arbeitsausbeutung in Lieferdiensten

März 22 @ 18:30 - 20:00

Kostenlos

Seit fast fünf Jahren wird in regelmäßigen Abständen über die Lieferdienste berichtet. Die zweifelhafte Prominenz verdankt sich den Arbeitskämpfen der Fahrer:innen, die sich weigern, weiterhin unter schlechten, ja geradezu gefährlichen Arbeitsbedingungen Gesundheit und Leben für eine überteuerte Pizza zu riskieren.
Foodora, deliveroo, Lieferando, Flaschenpost und Gorilla, sie alle haben gemeinsam, dass sie ihre Belegschaften ausbeuten und exzessiv „Union Busting“, also das Behindern und Unterbinden betrieblicher Mitbestimmung, betreiben.
Das ist besonders problematisch, weil mittlerweile der größte Teil der Beschäftigten People of Color oder Menschen mit Migrationshintergrund sind. Diese sind aufgrund bestehender rassistischer, kapitalistischer Strukturen besonders verwundbar gegenüber den ausbeuterischen Methoden und Strategien der Unternehmen — was die Arbeitskämpfe im Niedriglohnsektor insgesamt enorm erschwert.

Was es damit auf sich hat, das werden wir zusammen mit Orry Mittenmayer diskutieren. Er ist Gewerkschaftsaktivist bei NGG,gründete den ersten Betriebsrat beim Lieferdienst deliveroo und ist Co-Gründer der Kampagne „Liefern am Limit“.

Veranstalter

KAB-Bildungswerk Diözese Augsburg e. V.
E-Mail:
anmeldung@kab-augsburg.org
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Weitere Angaben

Veranstaltungsbereich
Arbeitswelt
Veranstaltungsformat
Online

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Der Veranstaltungskalender dient nur der Bewerbung von Veranstaltungen während und um die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2022.

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