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Sinti und Roma in München – Auf den Spuren einer Minderheit

März 27 @ 15:00

Im späten Mittelalter kamen erstmals „ziegeyner aus Klayn Egipten“ nach München. 500 Jahre lang lebten Sint*izze und Rom*nja manchmal nur geduldet, oftmals misstrauisch beobachtet am Rande der Gesellschaft. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verstärkte sich die feindliche und ablehnende Haltung der Münchner Gesellschaft gegenüber der Minderheit.

Die Polizei und aufkommende rassistische Wissenschaften leisteten der Diskriminierung und Verfolgung Vorschub. Die Deportation nach Auschwitz überleb- ten nur wenige. Die nach München Zurückgekehrten wurden auch nach 1945 immer noch mit Ablehnung konfrontiert. Erst seit etwa 30 Jahren finden Sint*izze und Rom*nja zunehmend Gehör und Anerkennung.

Referentin: Dr. Eva Strauß
13 € / ermäßigt 11€ (ermäßigt für Schüler*innen, Student*innen, Rentner*innen,

Behinderte) Barrierefreier Rundgang.

Details

Datum:
März 27
Zeit:
15:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsbereich
Vereine (sonstige)
Veranstaltungsformat
Präsenz

Veranstaltungsort

Turm des Alten Rathauses am Marienplatz
München, Bayern Deutschland Google Karte anzeigen

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