Datum/Zeit
20/03/2021
10:00 - 16:00
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Art der Veranstaltung
Präsenz-Veranstaltung, Workshop/Seminar

Veranstaltungsort
DMK, Kaiserallee 111 A, Karlsruhe,

Veranstaltungsbereich
Schule/Bildung

Veranstaltungsthemen
Antisemitismus, Antimuslimischer Rassismus , Rassismus gegen Schwarze, Antiziganismus, Menschenrechte

Veranstalter
Deutschsprachiger Muslimkreis Karlsruhe e.V. in Kooperation mit der AG Garten der Religionen

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Beschreibung

Die Auseinandersetzung mit Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus bzw. Muslim- und Islamfeindlichkeit und anderen Formen stereotypisierenden und ausgrenzenden Denkens berührt komplexe und hochsensible Themenbereiche. Welche Formen von bewusstem und unbewusstem Rassismus gibt es an Schulen und welche Auswirkungen haben Vorurteile und Ausgrenzungen auf Schüler_innen, die von Antisemitismus und/oder Muslim- und Islamfeindlichkeit betroffen sind? Welche Analogien von Ausgrenzung gibt es zwischen Antisemitismus und Muslim- und Islamfeindlichkeit? In einem Workshop sollen Multiplikatoren_innen und lokale Akteure der schulischen und außerschulischen Bildung unterstützt werden, ihr thematisches Wissen, ihre fachlichen Fähigkeiten und ihre methodisch-didaktischen Kenntnisse diesbezüglich zu erweitern und zu festigen. Methodisch werden unter anderem interaktive Übungen, Übungen zur Selbstreflexion und Positionierung sowie Medien- und Fallanalysen erwartet.

Außerdem soll der Frage nach langfristigen Konzepten in der Bekämpfung von Antisemitismus sowie Muslim- und Islamfeindlichkeit an Schulen nachgegangen werden.

Referentin: Désirée Galert (Désirée Galert studierte in Berlin und Lesbos/Griechenland Islamwissenschaft, Politikwissenschaft und Ethnologie mit dem Abschluss Magistra Artium an der Freien Universität Berlin mit den Schwerpunkte Kultur und Religion in säkularen und liberalen Gesellschaften, In- und Exklusionsmechanismen, antimuslimischer Rassismus, interreligiöser Dialog und Anerkennungspolitiken religiöser Minderheiten im christlich geprägten Europa und Deutschland. In diesem Zusammenhang führte sie eine Feldforschung im Religionsunterricht der Alevitischen Gemeinde Berlin durch. Bevor sie zur KIgA kam, war sie unter anderem bei EPIZ Berlin, Zentrum für Globales Lernen, und der Registerstelle Berlin Mitte tätig, welche unter anderem rassistische, antisemitische, islamophobe und homophobe Vorfälle registriert und dokumentiert. Bei der KIgA ist sie verantwortlich für die Koordinierung der Praxisstelle Bildung und Beratung, die vom Senat speziell für Berliner Schulen eingerichtet worden ist, um bei antisemitischen Vorfällen beratend zur Seite zu stehen. Weiterhin entwickelt, implementiert und evaluiert sie Workshops und Projekttage für Lehrkräfte und Schüler_innen sowie Methodenschulungen für den Teamer_innen-Kreis der Praxisstelle. Seit 2020 ist sie Bereichsleiterin Pädagogik bei der KIgA und Teil der Geschäftsführung. Mehr zu KIgA unter kiga-berlin.org.)

Anmeldung: info@dmk-karlsruhe.de

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