Datum/Zeit
07/05/2021
17:30 - 19:45
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Art der Veranstaltung
Präsenz-Veranstaltung, Film

Veranstaltungsort
Neues Rathaus, Plenarsaal, Rathausplatz 1, 01067 Dresden, Sachsen

Veranstaltungsbereich
Städte/Kommunen

Veranstaltungsthemen
Rechtsextremismus / Rechtspopulismus, Migration/Integration, Rassismus gegen Schwarze, Alltagsrassismus, Institutioneller Rassismus, Menschenrechte

Veranstalter
Integrations- und Ausländerbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden

Webseite


Beschreibung

„Jorge – Tod eines Vertragsarbeiters“
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 31. März, wurde Jorge Gomondai, Vertragsarbeiter aus Mosambik, von jugendlichen Skinheads aus einer fahrenden Straßenbahn gestoßen. Am 6. April 1991 starb er an den Folgen des Sturzes. Jorge Gomondai, war eines der ersten Opfer rassistischer Gewalt nach der deutschen Wiedervereinigung.
Anlässlich des 30. Jahrestages der Ermordung von Jorge João Gomondai lädt die Integrations- und Ausländerbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden am 7. Mai 2021 um 17:30 Uhr in den Plenarsaal des Neuen Rathauses Dresden, Rathausplatz 1, zum Dokumentarfilm „Jorge – Tod eines Vertragsarbeiters“ (1994) ein. Der Film rekonstruiert die Tat vor dem Hintergrund gewachsener Ausländerfeindlichkeit in Deutschland. Er setzt sich dabei mit dem Leben von Vertragsarbeitern in der DDR vor und nach der Wende auseinander.
Es findet ein anschließendes Filmgespräch statt. Daran nimmt Matthias Heeder (Regisseur), Kristina Winkler (Integrations- und Ausländerbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden) und Morgado-Vasco Muxlhanga (angefragt) – ein Freund von Jorge Gomondai teil.
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Änderungen vorbehalten.

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