Datum/Zeit
13/03/2021
19:00
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Art der Veranstaltung
Präsenz-Veranstaltung, Lesung, Vortrag/Diskussion

Veranstaltungsort
Kulturforum Hanau, Am Freiheitsplatz 18a, Hanau,

Veranstaltungsbereich
Sonstige

Veranstaltungsthemen
NS-Zeit, Antiziganismus

Veranstalter
AWO Hanau, DGB, IGM, Jüdisch-Chassidische Kultusgemeinde Breslev, KUZ Hanau, VHS, VVN, Roma Union Hessen

Webseite


Beschreibung

Das Buch wird von Bettina Kaminski vom Freien Schauspiel Frankfurt gelesen.

Das Buch konzentriert sich auf die Geschichte der Mutter der deutschen Sintiza Sichla Weiss, die 1940 im Alter von 14 Jahren zusammen mit ihren Verwandten aus Hamburg in das Zwangsarbeitslager Belzec im deutsch besetzten Polen deportiert wurde. Sichla überlebte fünf Jahre in verschiedenen Konzentrationslagern. Fast ihre gesamte Familie und ihre Verwandten wurden ermordet.

Ricardo Laubinger geht auf seine weitere Familiengeschichte, von der Endestierung ihrer Rechte und ihrer systematischen Verfolgung als deutsche Sinti/Sintize bis hin zu ihrer Deportation und ihren traumatischen Erfahrungen im national sozialistischen KZ-System ein.

Ricardo Laubinger wird nicht nur über den von den Nazis verübten Völkermord an den Sinti/Sintize und Roma/Romnja (den Porajmos), sondern auch über den Neuanfang der verfolgten Minderheit nach dem Zweiten Weltkrieg und ihren Kampf um Anerkennung und Entschädigung mit dem Publikum im Anschluss sprechen.

Die Veranstaltung kann je nach Pandemie-Situation auf den 13. September 2021 verschoben werden.
Anmeldung per E-Mail: mkk@vvn-bda.de

Eintritt: Spende

mkk.vvn-bda.de

www.demokratie-leben-hanau.de

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