Datum/Zeit
26/03/2021
9:00 - 17:00
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Art der Veranstaltung
Präsenz-Veranstaltung, Workshop/Seminar

Veranstaltungsort
Haus Neuland, Senner Hellweg 493, Bielefeld,

Veranstaltungsbereich
Sonstige

Veranstaltungsthemen
Antisemitismus, Antimuslimischer Rassismus , Rassismus gegen Schwarze, Alltagsrassismus, Antiziganismus, Institutioneller Rassismus

Veranstalter
Haus Neuland

Webseite


Beschreibung

William Edward Burghardt Du Bois: „Als Kinder lernen wir zu glauben, durch Betonung und Auslassung, dass alles Großartige, was jemals erträumt, getan und gesagt wurde, weiß und männlich war.“

Dass es so etwas wie Rassismus in unserer Gesellschaft gibt, ist eine Erfahrung, die nur bestimmte Menschen (mit einer bestimmten Hautfarbe oder aus bestimmten Herkunftsländern kommend) machen. Dem großen Teil der Mehrheitsgesellschaft bleiben solche Erfahrungen erspart. Der Workshop soll diese alltäglichen Rassismus-Erfahrungen zum Thema machen, von solchen Erfahrungen berichten und Anstöße zur Reflexion geben. Dabei geht es auch um die Frage, warum wir so ungern über dieses Thema sprechen und an welchen Stellen Rassismus von politischen Akteuren gerade heute wieder genutzt wird, um bei bestimmten Teilen der Bevölkerung „zu punkten“. Der Workshop soll helfen, Rassismus zu erkennen, seine Funktionen zu verstehen und Raum geben, die eigenen
Denk- und Handlungsweisen bewusst zu machen und gemeinsam die Frage zu diskutieren, ob und wie man Rassismus verlernen kann.

Dieses Seminar findet in Kooperation mit dem Welthaus Bielefeld statt.

Kontakt: Nadja Bilstein, n.bilstein@haus-neuland.de

Eintritt: 75,– €, Ermäßigung für Student*innen möglich

Anmeldung: Bitte unter haus-neuland.de

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