Datum/Zeit
18/03/2021
12:30 - 14:00
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Art der Veranstaltung
Online-Veranstaltung, Vortrag/Diskussion

Veranstaltungsort
Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg, Hamburg

Veranstaltungsbereich
Schule/Bildung, Arbeitswelt, Sonstige

Veranstaltungsthemen
Institutioneller Rassismus

Veranstalter
Arbeitsbereich Allgemeine Erziehungswissenschaft, insbesondere interkulturelle und vergleichende Bildungsforschung – Mechtild Gomolla, Aysun Doğmuş, Ellen Kollender und Lisa M. Rosen

Webseite


Beschreibung

In seinem Vortrag wird Prof. Paul Mecheril zunächst einige Gründe vorstellen, die deutlich machen, warum eine Rassismuskritik der Universität bedeutsam ist, um sodann der Frage nachzugehen, worin das allgemeine Anliegen der Rassismuskritik besteht. Von hier aus werden Aspekte einer rassismuskritisch inspirierten Demokratisierung der Universität vorgestellt.

Paul Mecheril ist Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Migration an der Universität Bielefeld (AG 10 Migrationspädagogik und Rassismuskritik). Zuvor leitete er das „Center for Migration, Education and Cultural Studies am Institut für Pädagogik“ an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg. Paul Mecherils Forschungsschwerpunkte, zu denen er zahlreiche Monographien, Herausgeberschafts- und Beitragspublikationen verfasst hat, bilden migrationsgesellschaftliche Zugehörigkeitsordnungen und Bildung, Rassismustheorie und pädagogische Professionalität. Er begleitet fachwissenschaftlich Projekte der Professionalisierung von pädagogischen Institutionen und wirkt als Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Beiräten wie etwa des Georg-Eckert-Instituts, Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung und des Begleitprojekts „Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung“ innerhalb des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ mit. Seit 2018 ist Paul Mecheril Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender des Rats für Migration e.V.

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