Datum/Zeit
23/03/2021
19:00 - 21:00
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Art der Veranstaltung
Präsenz-Veranstaltung, Vortrag/Diskussion

Veranstaltungsort
VHS Bielefeld, , Historischer Saal, Ravensberger Park 1, Bielefeld,

Veranstaltungsbereich
Sonstige

Veranstaltungsthemen
Rechtsextremismus / Rechtspopulismus

Veranstalter
VHS Bielefeld

Webseite


Beschreibung

Anschlag in Halle oder den rassistischen Morden in Hanau im Februar 2020 wird regelmäßig darüber diskutiert, inwiefern es sich um isolierte Einzeltäter handelt oder ob ein Zusammenhang zu bestimmten Parteien und Ideologien besteht. Der renommierte Rechtsextremismusforscher Wilhelm Heitmeyer hat dazu bereits 2012 das Modell eines konzentrischen Eskalationskontinuums präsentiert: ganz außen stehen menschenfeindliche Einstellungen in der Bevölkerung, im Zentrum terroristische Zellen, dazwischen organisierte Akteure, »Vordenker«, systemfeindliche Milieus und Unterstützernetzwerke. Die Gewaltbereitschaft nimmt von außen nach innen zu, die jeweils äußere Schicht liefert ihrer inneren Nachbarin Legitimation.

In dieser hochaktuellen Studie zeigt Wilhelm Heitmeyer zusammen mit Manuela Freiheit und Peter Sitzer u. a. am Beispiel der Ausschreitungen in Chemnitz im August 2018, wie sich innerhalb dieses Kontinuums Allianzen herausbilden und wie diese die offene Gesellschaft immer stärker bedrohen.

Kontakt: Gerd Kurbjuhn, Tel. 0521 51-3490, Gerd.kurbjuhn@bielefeld.de

Eintritt kostenlos

 

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