Datum/Zeit
18/03/2021
19:00 - 21:00
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Art der Veranstaltung
Online-Veranstaltung, Vortrag/Diskussion

Veranstaltungsort
fka – Freundeskreis Asyl Karlsruhe e.V., Marienstraße 63, 76137 Karlsruhe, Baden-Württemberg

Veranstaltungsbereich
Vereine (sonstige)

Veranstaltungsthemen
Flucht/Asyl, Migration/Integration, Alltagsrassismus, Institutioneller Rassismus, Menschenrechte

Veranstalter
fka - Freundeskreis Asyl Karlsruhe e.V.

Webseite
www.fka-ka.de


Beschreibung

Über die Minderheit der Uigur*innen wird in den Medien vorrangig berichtet, wenn es um Menschenrechtsverletzungen seitens der chinesischen Regierung oder großer Konzerne in der Provinz Xinjiang geht. Die Berichte zeigen häufig verstörende Bilder, die von menschenunwürdiger Behandlung, rassistischer Ideologie, Unterdrückung und Leid zeugen.
Doch auch in Deutschland und ganz Europa leben Uigur*innen. Sie sind Kulturschaffende, Wissenschaftler*innen, Menschenrechtsaktivist*innen und vieles mehr. Viele von ihnen sind verbunden durch den gemeinsamen Kampf gegen die Menschenrechtsverletzungen in ihrer Heimat, unter anderem durch den Weltkongress der Uiguren.
Wie verbinden sie Tradition, kulturelle Identität und Moderne in der Diaspora und im Spannungsfeld zwischen neuer und alter Heimat? Wie sieht uigurische Kultur in europäischem Kontext aus? Wie steht es um die Sichtbarkeit innerhalb der europäischen Gesellschaft?
Wir laden zu einem Abend des Austausches und Lernens ein, an dem wir gemeinsam mit der Künstlerin, Tänzerin und Regisseurin Dr. Mukaddas Mijit und dem Wissenschaftler und Aktivisten Ghayur Kurban nach den Spuren uigurischer Kultur in Europa suchen und geschichtlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen nachgehen.

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