Datum/Zeit
11/03/2021
19:00
Veranstaltung dem Kalender hinzufügen (.ics)

Art der Veranstaltung
Online-Veranstaltung, Vortrag/Diskussion

Veranstaltungsort
Erlangen, Erlangen, Erlangen,

Veranstaltungsbereich
Sonstige

Veranstaltungsthemen
Antiziganismus

Veranstalter
Erlangen

Webseite


Beschreibung

Seit Jahrzehnten sind Deutsche Sinti und Roma als nationale Minderheit anerkannt, seit Jahrhunderten hier beheimatet. Obwohl die Beziehungen zwischen Mehrheitsgesellschaft und Minderheit vielfältig und offen gelebt wurden, sind die Vorstellungen auf Seiten der Mehrheit meist von geringem Wissen und dem Fortwirken von Vorurteilen geprägt.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Sinti und Roma in Bayern – Zwischen Anerkennung und Ausgrenzung haben die Holocaust-Überlebende Eva Franz und der Bürgerrechtsaktivist Roberto Paskowski stellvertretend für zwei Sinti-Generationen von ihren Erfahrungen berichtet. Es wurde deutlich, wie wenig Austausch mit und Wissensvermittlung über Sinti und Roma bisher stattfindet. Diese Beobachtung bestätigt auch die im Februar 2021 erschienene Studie Ungleiche Teilhabe. Zur Lage der Sinti und Roma in Deutschland der Arbeitsgemeinschaft RomnoKher und der Stiftung EVZ.

Bei der 3. Veranstaltung der Reihe Sinti und Roma in Bayern wird das Thema Bildung Dreh- und Angelpunkt sein. Der Referent Benjamin Adler ist 1980 geboren und arbeitet als Bildungsreferent im Projekt Bildungsaufbruch gestalten, einem Kooperationsprojekt zur Wissensvermittlung zu Antiziganismus und zur Geschichte der Sinti & Roma von Drom, Sinti & Roma der Diakonie Hasenbergl und Madhouse gGmbH. Gemeinsam mit Rainer Burger von der Diakonie Hasenbergl freut er sich darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!

Anmeldung bis 11. März, 15.00 Uhr an bildung.evangelisch-er@elkb.de

SPENDEN