Datum/Zeit
25/03/2021
9:00 - 13:30
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Art der Veranstaltung
Präsenz-Veranstaltung, Workshop/Seminar

Veranstaltungsort
Museum Fünf Kontinente, Maximilianstraße 42, München,

Veranstaltungsbereich
Schule/Bildung

Veranstaltungsthemen
Menschenrechte

Veranstalter
Museum Fünf Kontinente und Pädagogisches Institut –Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement, Fachdienst Politische Bildung

Webseite


Beschreibung

Der Workshop führt in aktuelle Diskurse zu Afrikabildern im Unterricht ein. Lernen im ethnologischen Museum – als Ort der Erinnerung und des Erinnerns – bedeutet, sich auch mit Praktiken des Sammelns und Konservierens auseinanderzusetzen. Diese werden seit einigen Jahren aus rassismuskritischer Perspektive immer wieder in Frage gestellt. Welche stereotypen Bilder werden über das Ausstellen von Objekten reproduziert? Welches Geschichtsverständnis wird vermittelt, wenn die gewaltvolle Herkunftsgeschichte von Dingen (nicht) dargestellt wird? So wird dazu angeregt, das Museum als Raum zu nutzen, und die Vorstellung von Afrika als vorgeblich “geschichtslosem” Kontinent, die sich zum Teil auch in Schulmaterialien und Lehrplänen widerspiegelt, machtkritisch zu hinterfragen.

Dr. Laura Büttgen (Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Dozentin an der Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen ) und  Dr. Julien Bobineau (Literatur- und Kulturwissenschaftler am Neuphilologischen Institut der Universität Würzburg)

Workshop für Lehrkräfte – Anmeldung unter Angabe Ihres Namens und der Schule/Einrichtung unter: kontakt@mfk-weltoffen.de
Rollstuhlgerechter Zugang (über Knöbelstraße) und Aufzug im Haus

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