Pressemitteilung der Stiftung gegen Rassismus
100% Menschenwürde: Wochen gegen Rassismus starten
Darmstadt, den 15. März 2026
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100% Menschenwürde: Wochen gegen Rassismus starten
„100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“: Unter diesem Motto starten am Montag (16. März) die Internationalen Wochen gegen Rassismus. „In diesen Zeiten kommt es mehr denn je darauf an, dass wir gemeinsam ein Zeichen für Menschenwürde setzen“, sagt Jürgen Micksch, Vorstand der Stiftung gegen Rassismus in Darmstadt. „Für Vielfalt, Demokratie und ein friedliches Miteinander.“ Die Resonanz sei groß. Vom 16. bis 29. März sind in Deutschland viele bunte Aktionen geplant. Bereits jetzt seien über 3.500 Veranstaltungen gemeldet, berichtet Jürgen Micksch. „Das ist ein Rekord. Hinzu kommen über 2.000 religiöse Feiern. Insgesamt ist wieder mit über 300.000 Teilnehmenden zu rechnen. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus werden zu einer immer stärkeren Bewegung für Menschenwürde und Demokratie sowie gegen Hass und Hetze“ – so Jürgen Micksch weiter.
Jedes Jahr engagieren sich rund um den UN-Tag gegen Rassismus am 21. März tausende Menschen ehrenamtlich bei vielfältigen Veranstaltungen. Sie bieten Workshops an, führen Theaterstücke auf, zeigen Gesicht bei Fotoaktionen, bringen Plakate an, rufen zu Kundgebungen auf, laden zu Nachbarschaftsfesten ein, oder, oder, oder. Die bundesweite Auftaktveranstaltung findet am 16. März 2026 um 17 Uhr in Potsdam zusammen mit der Koordinierungsstelle Tolerantes Brandenburg der Staatskanzlei Brandenburg, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF statt. „Das Engagement nimmt Jahr für Jahr zu“, sagt Jürgen Micksch. Ob Feuerwehr, Sportvereine, Kommunen, Schulen, Gemeinden, Wohlfahrtsverbände, Initiativen oder Unternehmen: Menschen aus allen Lebensbereichen machen mit und zeigen klar Flagge gegen Rassismus, Antisemitismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. „Das ist dringend erforderlich, denn das sind Wurzeln für den zunehmenden Rechtsextremismus“, betont Micksch.
Der „Internationale Tag zur Überwindung von rassistischer Diskriminierung“ findet jedes Jahr am 21. März statt. Eingeführt wurde er 1966 von den Vereinten Nationen – zum Gedenken an das Massaker im südafrikanischen Sharpeville: Am 21. März 1960 wurden 69 friedlich Demonstrierende gegen die Apartheid getötet. Weltweit will der Tag das Engagement für Menschenwürde und gegen Rassismus stärken. „Die UN-Wochen wollen Mut machen für ein gutes und freundliches Miteinander“, betont Jürgen Micksch. In Deutschland koordiniert die Stiftung gegen Rassismus die Internationalen Wochen gegen Rassismus, erstellt Anregungen und Broschüren und verschickt tausende Plakate.
Weitere Informationen finden sich unter https://stiftung-gegen-rassismus.de/
Weitere Auskünfte erteilt Dr. Isabel Schmidt, Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus, Goebelstr. 21a, 64293 Darmstadt, Tel. 0176/97730292, Mail: si@stiftung-gegen-rassismus.de