Pressemitteilung der Stiftung gegen Rassismus

21. März: Internationaler Tag gegen Rassismus

Darmstadt, den 20. März 2026

Tags: IWgR

21. März: Internationaler Tag gegen Rassismus

Der 21. März ist der von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Tag gegen Rassismus. An ihm finden weltweit Veranstaltungen zur Überwindung von Rassismus statt.

Erinnert wird an diesem Tag an das blutige Massaker von Sharpeville in Südafrika. Am 21. März 1960 waren dort Tausende Menschen zusammengekommen, um gegen das Apartheidregime, die ungerechten Passgesetze und für gleiche Rechte zu demonstrieren. Die Polizei schoss in die wehrlose Menge: 69 Menschen fanden den Tod. Unzählige wurden verwundet, teilweise schwer. Die Vollversammlung der Vereinten nahm dies im Jahr 1966 zum Anlass, um den 21. März als „Internationen Tag zur Überwindung von rassistischer Diskriminierung“ auszurufen. Der 21. März ist in Südafrika ein Staatsfeiertag.

Beispielhaft wird auf folgende Veranstaltungen am 21. März hingewiesen:

-         Aktionstag zu Vielfalt Afrikas in Bergisch-Gladbach

-         Demonstration „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ in Lüneburg

-         Friedensbrunch zum Gedenken an Sharpeville in Stuttgart

-         Integrationsfußballturnier im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

-         Kundgebung für Vielfalt in Marne/Schleswig-Holstein

-         Lauf für die Menschenwürde in Flensburg

-         Lüdenscheid isst bunt – Hummus für Vielfalt und Demokratie

-         Menschenkette und Kundgebung in Berlin-Rudow

-         Meißen tanzt gegen Rassismus

-         Sportaktionstag in Leverkusen-Rheindorf

-         Zuckerfeste zum Ende des Ramadans in Bremen und Würzburg

und vieles mehr.

Im Veranstaltungskalender der Stiftung gegen Rassismus zu den UN-Wochen finden sich in diesem Jahr bereits über 3.600 vielfältige Veranstaltungen, so viele wie noch nie. Dazu kommen über 2.000 religiöse Feiern. Über 300.000 Teilnehmende werden insgesamt daran teilnehmen. „Aus dem Internationalen Tag gegen Rassismus hat sich in Deutschland eine breite Basisbewegung für Menschenwürde und gegen Rassismus und Rechtsextremismus entwickelt. Das Engagement von Tausenden Aktiven ist in der gegenwärtigen Situation dringend erforderlich“ – so Jürgen Micksch, Vorstand der Stiftung gegen Rassismus, von der die Aktivitäten koordiniert werden.

Weitere Auskünfte erteilt Isabel Schmidt, Stiftung gegen Rassismus, Goebelstr.21a, 64293 Darmstadt, Tel. 06151 - 33 91 95, Mail: si@stiftung-gegen-rassismus.de

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