Kommunen für Demokratie und gegen Rassismus

Ein Projekt zur Stärkung der Kommunen für Demokratie und gegen Rassismus, Antisemitismus sowie Hass und Hetze

Über dieses Projekt

In kleinen Kommunen soll das Engagement für Demokratie und gegen Rassismus, Antisemitismus sowie Hass und Hetze gestärkt werden. Dafür arbeiten die Stiftung gegen Rassismus mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst) zusammen.

Kommunen werden dazu ermutigt, den Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März für Gespräche, Veranstaltungen und Aktionen mit und für Menschen mit Migrationsgeschichte, jüdische und muslimische Persönlichkeiten, Geflüchtete sowie von Rassismus betroffene Personen zu nutzen.

Dank einer Förderung durch die Deutsche Postcode Lotterie wird im Jahr 2025 dafür eine halbe Stelle bei der Stiftung gegen Rassismus eingerichtet, von der erstmals Anregungen und Unterstützungsangebote für ein gutes Miteinander sowie Veranstaltungen und Aktionen in kleineren Kommunen gesammelt und erstellt werden.

Im März 2024 engagierten sich bundesweit 301 Kommunen bei den UN-Wochen gegen Rassismus. Darunter waren 39 Kommunen mit unter 10.000 Einwohnenden.

Projektstart:

01.03.25

Kooperationspartner:

DaMOst e.V, Deutscher Städt- und Gemeindebund

Projektreferentin:

Sie haben als kleinere Kommune bereits Veranstaltungen durchgeführt
und möchten Ihre Erfahrungen mit uns teilen?

Sie sind eine Kommune oder ein Verein und möchten in diesem Jahr eine Modellveranstaltung durchführen oder im nächsten Jahr erstmalig an den Internationalen Wochen teilnehmen?

Dann melden Sie sich gerne bei uns!

Geplante Bausteine (März – Dezember 2025)

I Modellveranstaltungen

  • Durchführung von Modellveranstaltungen in ausgewählten Kommunen

Durchgeführte Veranstaltungen

  • Plakataktion “Zahlen zeigen Haltung” im Odenwaldkreis

  • Auftaktveranstaltung “Netzwerk für Demokratie und gegen Rassismus” in Büsum

  • Kreativaktion “Aktion bunter Gartenzaun” in Kelheim

  • Workshop bei der Frauenkonferenz in Borna (geplant)

II Bedarserhebung und Austausch

  • Telefoninterviews zur Bedarfserhebung

  • Digitale Austauschtreffen mit aktiven Kommunen zu Erfahrungen während der UN-Wochen

III Unterstützungsangebote

  • Unterstützung bei der Planung und Organisation von Veranstaltungen für 2026

  • Informationsflyer und unterstützende Materialien

Das Projekt richtet sich an Mitarbeitende in Kommunen, Akteur*innen aus Zivilgesellschaft und weitere Interessierte, die sich mit Aktionen gegen Rassismus engagieren wollen.

Kooperationspartnerschaften

Kontakt

Ekatherina Doulia

Projekt Internationale Wochen gegen Rassismus & Kommunen für Demokratie und gegen Rassismus

Das Projekt „Kommunen für Demokratie und gegen Rassismus“ wird gefördert durch die Deutsche Postcode Lotterie.