06.03.26 um 10:00 Uhr bis 21.03.26 um 12:00 Uhr

Antirassismuswochen 2026 unter dem Motto: „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ in Wismar

Antirassismuswochen 2026 unter dem Motto: „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ in Wismar

Das Programm umfasst insgesamt 7 Veranstaltungen:

• Begegnung. Austausch. Vielfalt erleben.
Gemeinsam essen, reden & Brücken bauen!
Frühstück aus verschiedenen Ländern unserer Erde,
Freitag, 6. März 2026, 10 bis 12 Uhr
Kostenbeitrag: 3,50 Euro. Anmeldungen zwingend erforderlich unter E-Mail: willkommenskultur@wismar.de

• Spanisch für Anfänger mit Andrea Florez
in knapp 90 Minuten Interessantes über Kolumbien und einige Sätze und Begriffe für den Urlaub in spanischer Sprache. Ein Kurs der neugierig macht, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Montag, 9. März 2026, 16.30 bis 18.00 im Café Miteinander

• Stadtmütter zu Gast im Café Miteinander
Im Rahmen der Antirassismuswochen sind die Stadtmütter zu Gast im Café Miteinander. Sie erzählen von ihrem Alltag als Stadtmütter, von Begegnungen, Erfahrungen und Herausforderungen – und davon, was es bedeutet, in Wismar anzukommen und hier ein neues Zuhause zu finden.
Montag, 16. März, 14.00 bis 15.30 Uhr, Treff im Lindengarten, Bauhofstraße 17

• Türkisch-Crashkurs: Mehr als nur „Teşekkür ederim“
Planen Sie diesen Sommer eine Reise in die Türkei und möchten Ihr Essen auf Türkisch bestellen? Vielleicht wollen Sie aber auch lernen, wie man charmant die nächste Runde Tee ablehnt oder nach dem Weg zum Strand fragt, ohne am Ende in den Bergen zu landen?
Wir laden Sie herzlich zu einem 90-minütigen Crashkurs „Türkisch für Anfänger“ ins Café Miteinander ein. In entspannter Atmosphäre lernen Sie mit Muttersprachler hilfreiche Basisvokabeln, wichtige Alltagssätze, nützliche kleine Tipps und spannende Fakten über die türkische Kultur kennen. Der Kurs ist perfekt für alle, die neugierig auf die Sprache sind, ganz ohne Vorkenntnisse.
Wann: Montag, 16. März 2026, 16:30 bis 18:00 Uhr
Wo: Café Miteinander, Bauhofstraße 17, 23966 Wismar

• ACASĀ – Dokumentarfilm
Hinter dem Stadtrand verändert sich das Leben einer Familie für immer. Umgesiedelt aus der Wildnis der Natur in die Zwänge der Großstadt, ringen die neun Kinder und ihre Eltern, um einen Weg die Familie zusammenzuhalten. Synopsis In der Wildnis des Bukarest-Deltas, hinter dem Rand der Millionen-Metropole, lebt eine Familie seit über zwanzig Jahren in einsamer Harmonie mit der Natur, in einer selbstgebauten Hütte am Ufer, trotzt der rauen, indifferenten Umgebung, fängt Fische mit bloßen Händen und folgt dem Rhythmus der Jahreszeiten. Als die Stadt allerdings beschließt, das Gebiet zum größten Naturpark der EU zu erklären, sollen die Enaches zwangsumgesiedelt werden. Die Familie beschließt ihr Zuhause nicht kampflos aufzugeben. Doch auch die Stadtverwaltung ist nicht ganz ohne Argumente: Die Kinder gehen nicht zur Schule, der Zugang zu medizinischer Versorgung ist miserabel, es gibt keine berufliche Perspektive und keine Teilhabe am zivilgesellschaftlichen Leben. Ihr Leben ändert sich für immer. Die elfköpfige Familie wird gezwungen ihr unkonventionelles Leben hinter sich zu lassen und in die Großstadt zu ziehen, wo die Fische in den Händen der Kinder durch Smartphones ersetzt und die Nachmittage nicht mehr im Freien, sondern im Klassenzimmer verbracht werden. Mühsam müssen sie versuchen sich den Zwängen des urbanen Lebens anzupassen und beginnen, einer nach dem anderen, ihre Zukunft in dieser Welt infrage zu stellen. Aufgewachsen in der Wildnis, ringen die neun Kinder und ihre Eltern, um einen Weg die Familie im Beton-Dschungel zusammenzuhalten. Regisseur Radu Ciorniciuc erzählt mit seinem preisgekrönten Debütfilm die fesselnde Geschichte einer verarmten Familie beim Scheitern im Kampf um ihre eigene Version von Freiheit.
Mittwoch, 18. März 2026, 19 Uhr
Quartierstreff Wendorf, Platz des Friedens, Rudolf-Breitscheid-Straße 21
Eine Kooperationsveranstaltung mit der Initiative Bewegtbildband und der Wobau Wismar

• „Gebrauchsanweisung für Südkorea“
Willkommen im »Land der Morgenstille«! Martin Hyun, Sohn zweier in Deutschland lebender Südkoreaner, erkundet für uns die Heimat seiner Vorfahren. Dabei stößt er auf jahrhundertealte Tempel und weiße Sandstrände ebenso wie auf pulsierende Millionenmetropolen und eine ausgeprägte Popkultur, die derzeit als koreanische Welle über Europa schwappt. Augenzwinkernd verrät er, dass im Parlament gerne mal die Fäuste fliegen und wie Unternehmen der Work-Sex-Balance ihrer Angestellten auf die Sprünge helfen. Worauf es in der hiesigen Küche ankommt. Weshalb man beim »Koreanischen Dreikampf« – essen, trinken, singen – standhaft bleiben muss. Und warum ein Koreaner, dem es niemals schnell genug gehen kann, immer bei guter Laune gehalten werden sollte.
Donnerstag, 19. März 2026, 19 Uhr in der Stadtbibliothek Wismar
Karten im Vorverkauf für 5 Euro in der Stadtbibliothek, an der Abendkasse 7 Euro
Eine gemeinschaftliche Veranstaltung mit dem Büro für Chancengleichheit und der Stadtbibliothek der Hansestadt Wismar

• Kreatives im TiL – wir lesen mit Kindern und für Kinder aus der Vielfaltsbücherbox
Samstag, 21. März 2026, 9.30 bis 12.00 Uhr, Treff im Lindengarten, Bauhofstraße 17

Programm Infos

Beginn: 06.03.26 um 10:00 Uhr

Ende: 21.03.26 um 12:00 Uhr

Dauer: 15 Tage & 2 Stunden

Anzahl Veranstaltungen: 7

Formate: Präsenz

Kategorien: Lesung für Kinder, Lesung, Film, Sprachcafe, Vernetzungstreffen, Kochen / gemeinsames Essen

Themen: Antiasiatischer Rassismus, Antidiskriminierung, Interkultureller Austausch / Dialog / Begegnung, Flucht / Asyl / Migration / Integration, Vielfalt

Anmeldung erforderlich: Nein

Veranstaltungsort

Stadt Wismar
23966 Wismar
Mecklenburg-Vorpommern

Website

Veranstalter*in

Büro für Chancengleichheit

Website

In den Veranstaltungskalender der Stiftung gegen Rassismus nicht aufgenommen werden Veranstaltungen von Einrichtungen, die rassistische, antisemitische oder andere Formen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit vertreten sowie gegen Werte des Grundgesetzes verstoßen. Die Stiftung gegen Rassismus geht davon aus, dass koordinierende Institutionen vor Ort entsprechende Ausschlusskritieren für die Aufnahme von Veranstaltungen in Programme zu den UN-Wochen gegen Rassismus anwenden.

Die Veranstaltenden vor Ort behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Der Veranstaltungskalender dient nur der Bewerbung von Veranstaltungen während und um die Internationalen Wochen gegen Rassismus sowie den Tag des Grundgesetzes 2026.