20.03.26 um 16:00 Uhr bis 21.03.26 um 15:00 Uhr

Gesprächsführung gegen rechte Parolen. Muster erkennen und Reaktionen trainieren.

Immer wieder begegnen uns in alltäglichen Gesprächen rechte Parolen in Form von rassistischen, sexistischen sowie demokratiefeindlichen Äußerungen. Wie gehen wir damit um, wenn diese Sprüche von Verwandten, Kolleg*innen oder Gemeindemitgliedern kommen, denen wir auch weiterhin begegnen werden? Wie schaffen wir es dann, weder erschrocken zu schweigen noch in Eskalationsschleifen zu geraten? Der Workshop beleuchtet zunächst gedankliche Bausteine demokratie- und menschenfeindlicher Weltanschauungen, um Äußerungen inhaltlich einordnen zu können. Entlang verschiedener Leitfragen betrachten wir dann Verhaltens-, Gesprächs- und Argumentationsstrategien, um die eigenen Handlungsmöglichkeiten zu erweitern: Wie können wir rechte Argumentationsmuster durchschauen und wirksam darauf reagieren? Wie kann die Position des Gegenübers kritisiert werden, ohne die Person selbst abzulehnen? Wie können wir unsere Positionen ruhig und souverän vertreten? Verschiedene Gesprächsmodelle und Übungen sowie der gegenseitige Austausch bieten Impulse, um innerlich und äußerlich eine starke demokratische Haltung einnehmen zu können.

Veranstaltungsinfos

Beginn: 20.03.26 um 16:00 Uhr

Ende: 21.03.26 um 15:00 Uhr

Dauer: 23 Stunden

Format: Präsenz

Kategorien: Workshop / Seminar / Webinar

Themen: Antidiskriminierung, Menschenrechte / Demokratie, Rechtsextremismus / Rechtspopulismus /rechte Ideologien, Umgang mit Rassismus / Alltagsrassismus, Verschwörungstheorien / Fake News / Hass im Netz

Anmeldung erforderlich: Ja

Sprache: Deutsch

Website

Veranstaltungsort

Tagungshaus der Katholischen Akademie des Bistums Hildesheim
Platz an der Basilika 3
30169 Hannover
Niedersachsen

Veranstalter*in

Katholische Akademie des Bistums Hildesheim

Telefon: 0511/699494414

E-Mail: himstedt@kath-akademie-hannover.de

Website

In den Veranstaltungskalender der Stiftung gegen Rassismus nicht aufgenommen werden Veranstaltungen von Einrichtungen, die rassistische, antisemitische oder andere Formen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit vertreten sowie gegen Werte des Grundgesetzes verstoßen. Die Stiftung gegen Rassismus geht davon aus, dass koordinierende Institutionen vor Ort entsprechende Ausschlusskritieren für die Aufnahme von Veranstaltungen in Programme zu den UN-Wochen gegen Rassismus anwenden.

Die Veranstaltenden vor Ort behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Der Veranstaltungskalender dient nur der Bewerbung von Veranstaltungen während und um die Internationalen Wochen gegen Rassismus sowie den Tag des Grundgesetzes 2026.