23.05.26 um 14:00 Uhr bis 23.05.26 um 18:00 Uhr
„Das Grundgesetz geht uns alle an!“ - Feiert und verteidigt das Grundgesetz und zeigt euch auf dem Markt der Möglichkeiten am 23.5. in Frankfurt am Main, Paulsplatz, 14 - 18 Uhr
„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ (GG, Art.1)
So soll es bleiben!
Ein Tag für Menschenwürde, Vielfalt und Zusammenhalt und für eine starke Zivilgesellschaft!
Unser Grundgesetz- entstanden als Gegenentwurf zur Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus und Reaktion auf den 2. Weltkrieg - ist das Fundament unserer freiheitlichen, solidarischen, demokratischen Gesellschaft. Wir haben eine gute Verfassung, die die Würde des Menschen als unantastbaren Grundsatz festlegt. Sie hat es verdient, dass wir ihren Jahrestag am 23. Mai feiern. In einer Welt, die von Krisen und Kriegen geschüttelt wird, sind die Grundwerte des Grundgesetzes in Gefahr. Rassismus, wachsender Antisemitismus, sexualisierte Gewalt gegen Frauen, Einschränkungen des Grundrechts auf Asyl greifen die Würde des Menschen an. Rechtsextremistische Haltungen und Einstellungen verfestigen sich und schlagen sich im Wahlverhalten nieder. Trotz dieser Gefahren für unsere Demokratie wird die finanzielle Förderung für zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen, die sich für Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechte einsetzen, drastisch gekürzt. Auch in unserer Stadt Frankfurt a.M. sind Einrichtungen, allen voran die Anne-Frank-Bildungsstätte, betroffen. Am Tag des Grundgesetzes wollen wir deutlich machen: Die Würde jedes Menschen, die Freiheit des Denkens und Glaubens, die Gleichberechtigung, die Unabhängigkeit der Gerichte, Meinungs- und Pressefreiheit und Koalitionsfreiheit, der Schutz unserer Lebensgrundlagen sind keine Selbstverständlichkeit. Wir wollen den Tag nutzen, um zu zeigen, dass unsere Arbeit in den Organisationen und Initiativen Menschen schützt, stärkt und Zusammenhalt schafft und dafür sorgt, dass das Grundgesetz kein abstraktes Versprechen bleibt. Der Auftrag des Grundgesetzes geht uns alle an!
Wir laden euch ein:
Feiert mit uns das Grundgesetz am 23. Mai 2026 auf dem Paulsplatz von 14 bis 18 Uhr.
Wir zeigen: Frankfurt hat eine starke Zivilgesellschaft, die sich für eine offene demokratische Gesellschaft einsetzt.
Markt der Möglichkeiten: Vereine, Gruppen, Initiativen, Organisationen, … zeigen ihre besondere Perspektive auf das Grundgesetz und machen deutlich, was ihnen Sorgen macht und wie sie für das Grundgesetz kämpfen.
Wir können beides: Gefährdungen und Angriffe auf unser Grundgesetz und unsere Werte ansprechen und trotzdem ein mutmachendes, fröhliches Fest feiern. Es gibt Musik, Stände, Essen und Trinken.
Schirmherr: Bundespräsident Frank Walter Steinmeier
Bündnis gegen Rechtsextremismus Frankfurt am Main, Gärtnerweg 62, 60322 Frankfurt
Veranstaltungsinfos
Beginn: 23.05.26 um 14:00 Uhr
Ende: 23.05.26 um 18:00 Uhr
Dauer: 4 Stunden
Format: Präsenz
Kategorien: Konzert / Musik, Aktionstag, Gespräch, Infostand, Performance
Themen: Antidiskriminierung, Rechtsextremismus / Rechtspopulismus /rechte Ideologien
Anmeldung erforderlich: Nein
Veranstaltungsort
Paulsplatz. Frankfurt am Main
Paulsplatz
60311 Paulsplatz
Hessen
Veranstalter*in
Jutta Shaik
E-Mail: info@netzwerk-ffm.de
In den Veranstaltungskalender der Stiftung gegen Rassismus nicht aufgenommen werden Veranstaltungen von Einrichtungen, die rassistische, antisemitische oder andere Formen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit vertreten sowie gegen Werte des Grundgesetzes verstoßen. Die Stiftung gegen Rassismus geht davon aus, dass koordinierende Institutionen vor Ort entsprechende Ausschlusskritieren für die Aufnahme von Veranstaltungen in Programme zu den UN-Wochen gegen Rassismus anwenden.
Die Veranstaltenden vor Ort behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Der Veranstaltungskalender dient nur der Bewerbung von Veranstaltungen während und um die Internationalen Wochen gegen Rassismus sowie den Tag des Grundgesetzes 2026.