20.06.26 um 10:00 Uhr bis 20.06.26 um 16:00 Uhr
Neue Orte des Widerstands - Eine Radtour in die Südheide
Wo gibt es heute aktiven Widerstand gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus? Welche Initiativen und Projekte setzen sich für Demokratie, Vielfalt und eine offene Gesellschaft ein? Mit dem Fahrrad machen wir uns gemeinsam auf den Weg, um Orte und Menschen kennenzulernen, die sich in der Südheide gegen völkisches Gedankengut engagieren.
Die Radtour verbindet Begegnungen mit Initiativen gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus, Austausch vor Ort und eine Lesung von Markus Thielemann aus „Von Norden rollt ein Donner“:
• Start in Celle, wo wir das Projekt „Gesellschaftliche Perspektiven gegen Antisemitismus“ sowie das Celler Netzwerk gegen Antisemitismus kennenlernen
• Weiterfahrt nach Eschede, wo wir uns mit dem Bündnis gegen Rechtsextremismus Eschede austauschen, deren Arbeit kennenlernen und mehr über die rechten Umtriebe vor Ort erfahren (z. B. „Heimathof“ in Eschede)
• Wieder in Celle wird als thematische Vertiefung außerdem eine literarische Lesesequenz eingebunden: Der Autor Markus Thielemann liest aus seinem Roman „Von Norden rollt ein Donner“, der von Familienkonflikten, Heimat-Idylle und verdrängter NS-Vergangenheit erzählt, ausgelöst durch die Rückkehr des Wolfs in die Lüneburger Heide, die das Leben einer Schäferfamilie aus dem Gleichgewicht bringt.
Kooperation mit dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e. V. (VNB)
Veranstaltungsinfos
Beginn: 20.06.26 um 10:00 Uhr
Ende: 20.06.26 um 16:00 Uhr
Dauer: 6 Stunden
Format: Präsenz
Kategorien: Lesung, Vortrag / Diskussion, Workshop / Seminar / Webinar, Gespräch
Themen: Antisemitismus, Rechtsextremismus / Rechtspopulismus /rechte Ideologien
Anmeldung erforderlich: Ja
Veranstaltungsort
Start und Ende der Tour ist in Celle
29221 Celle
Niedersachsen
Veranstalter*in
Katholische Akademie des Bistums Hildesheim
Telefon: 0511 60 94 944-15
E-Mail: pfeifer@kath-akademie-hannover.de
In den Veranstaltungskalender der Stiftung gegen Rassismus nicht aufgenommen werden Veranstaltungen von Einrichtungen, die rassistische, antisemitische oder andere Formen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit vertreten sowie gegen Werte des Grundgesetzes verstoßen. Die Stiftung gegen Rassismus geht davon aus, dass koordinierende Institutionen vor Ort entsprechende Ausschlusskritieren für die Aufnahme von Veranstaltungen in Programme zu den UN-Wochen gegen Rassismus anwenden.
Die Veranstaltenden vor Ort behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Der Veranstaltungskalender dient nur der Bewerbung von Veranstaltungen während und um die Internationalen Wochen gegen Rassismus sowie den Tag des Grundgesetzes 2026.