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Vortrag von Angela Klein-Kohlhaas
Am 23. Mai 1949, dem Gründungstag der Bundesrepublik, wurde das Grundgesetz verkündet – eine Verfassung, die die Grundlage für Demokratie, Menschenwürde und Gleichberechtigung legte. Entscheidend geprägt wurde sie auch von den sogenannten „Müttern des Grundgesetzes“: Friederike Nadig (SPD), Elisabeth Selbert (SPD), Helene Wessel (Zentrumspartei/SPD) und Helene Weber (Zentrumspartei/CDU).
Diese vier Frauen setzten sich mit Nachdruck für die Verankerung der Gleichberechtigung von Männern und Frauen in Artikel 3 des Grundgesetzes ein. Ihr Einsatz für soziale Gerechtigkeit und gegen Diskriminierung hatte weitreichende Folgen für die Entwicklung der Bundesrepublik als demokratischer und vielfältiger Staat.
Gerade im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus ist es wichtig, den Kampf gegen Diskriminierung und für gleiche Rechte für alle zu würdigen. Die Werte, für die die Mütter des Grundgesetzes eintraten, sind heute aktueller denn je: In einer Zeit, in der Rassismus und Ausgrenzung weiterhin eine gesellschaftliche Herausforderung darstellen, erinnert ihr Vermächtnis daran, dass Demokratie, Antidiskriminierung und Antirassismus untrennbar miteinander verbunden sind.
Der Vortrag stellt die bedeutenden Politikerinnen, ihre Biografien und ihren Einfluss auf die Formulierungen des Grundgesetzes vor und beleuchtet dabei auch die fortwährende Bedeutung ihres Engagements für eine offene und diskriminierungssensible Gesellschaft.
Veranstaltungsort: Ratssaal St. Tönis (barrierefrei), Hochstraße 20a 47918 Tönisvorst
Ansprechperson: Heidemarie Cox (heidemarie@heico-online.com / telefonisch: 0162 2658777)
Veranstalter: Verein „Tönisvorst ist bunt“
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Der Veranstaltungskalender dient nur der Bewerbung von Veranstaltungen während und um die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2025.