Ziele und Werte

 

Die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus (kurz: Stiftung gegen Rassismus) wurde 2014 vom Interkulturellen Rat gegründet, der seit 1994 die Aufgaben der Stiftung ausführte. Das Ziel der Stiftung ist die Überwindung von rassistischer Diskriminierung in Deutschland. Dabei sieht sie ihre Aufgabe in erster Linie in der Planung und Koordinierung der jährlich stattfindenden bundesweiten UN-Wochen gegen Rassismus.

Zum Stiftungszweck der Stiftung gegen Rassismus gehört laut Satzung außerdem

      • die Erstellung von umfangreichen Informationsmaterialien;
      • die Durchführung von Modellprojekten zur Überwindung von Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten
      • Bildungsmaßnahmen für die Anerkennung von Menschen fremder Herkunft und Kultur sowie die dafür erforderliche Öffentlichkeitsarbeit zu fördern.

Neben ihrer Kernkompetenzen – dem Aufbau von interkulturellen Begegnungen zum Abbau von Vorurteilen sowie der Förderung von gegenseitigem Respekt und gelebter Solidarität – verfügt die Stiftung über ein belastbares bundesweites Netzwerk aus zahlreichen stiftungsnahen Initiativen und Institutionen mit über 130 Akteuren im Aktionsbündnis und über 60 Kooperationspartnern. Die Bandbreite erstreckt sich dabei von lokalen Initiativen, über regionale Zusammenschlüsse bis hin zu Bundeseinrichtungen. Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung im Rahmen von strategisch ausgewählten Maßnahmen dafür, das bürgerschaftliche Engagement gegen Rassismus als auch die Aufklärung über Diskriminierung jeglicher Art zu stärken.

Die Stiftung will gesellschaftliche Lernprozesse anregen und umsetzen, mit denen dazu beigetragen werden kann, Rassismus und Gewalt gegen Personen mit Migrationsgeschichte zu überwinden. Essentiell für den Abbau von ablehnenden Einstellungen und rassistischem Denken ist die Förderung von Kontakten zwischen Menschen mit und ohne Rassismus-Erfahrungen. Dafür setzt sie den Fokus auf das persönliche Engagement aller Bürger und Bürgerinnen, die für eine tolerante und menschenfreundliche Gesellschaft einstehen und ihre Stimme erheben.

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