SCHULTER AN SCHULTER

SCHULTER AN SCHULTER – Solidarität nach rassistischen und antisemitischen Vorfällen

Rassistische, antisemitische, antimuslimische und antiziganistische Anschläge sowie Angriffe auf Geflüchtete haben ein erschreckendes Ausmaß angenommen.

Bei jeder Form von Gewalt sind breite Solidarisierungen mit den Opfern erforderlich. Die Täter dürfen nicht den Eindruck bekommen, dass menschenfeindliche Aktionen von der Bevölkerung akzeptiert werden. Es ist wichtig aufzuzeigen, dass die Mehrheit der Gesellschaft Schulter an Schulter gegen Rassismus und Gewalt einsteht.

Mit unserem Projekt SCHULTER AN SCHULTER (SaS) regen wir bundesweit solidarische Maßnahmen nach rassistischen Vorfällen an. Dazu bauen wir ein bundesweites Netzwerk auf und haben mittlerweile in 50 Städten und Gemeinden Ansprechpersonen, die sich für solidarische Aktionen vor Ort zur Verfügung stellen. SCHULTER AN SCHULTER gibt Anregungen, was bei rassistischen Vorfällen getan werden kann. Darüber hinaus können wir solidarische Aktionen auf Antrag auch finanziell unterstützen. Ein entsprechendes Antragsformular finden Sie rechts unter “Downloads”. Dort gibt es auch den SCHULTER AN SCHULTER-Flyer mit weiteren Informationen zum Projekt.

Das Projekt befindet sich noch in der Entwicklungsphase. Wir sind weiterhin auf der Suche nach Personen und Bündnissen, die nach Anschlägen und Gewalttaten zu einer solidarisierenden Mitwirkung in Ihrer Umgebung bereit sind. Mit dem Formular “Mitwirken bei SaS” kann sich jede und jeder dazu anmelden.

In folgenden Städten und Gemeinden gibt es bereits Ansprechpartner*innen:
Augsburg, Bensheim, Berg, Berlin, Bielefeld, Braunschweig, Bremen, Buchen, Buchholz, Darmstadt, Dortmund, Düsseldorf, Dresden, Eggenstein-Leopoldshafen, Emmendingen, Erfurt, Erlangen, Frankfurt/M., Freiburg, Fürstenwalde, Groß-Gerau, Halle, Hamburg, Heidelberg, Heppenheim, Karlsbad, Karlsruhe, Kassel, Kiel, Köln, Krefeld, Ladelund, Landau, Langwedel, Leipzig, Lorsch, Marburg, Marl, Nennslingen, Nürnberg, Pfaffenhofen, Pfungstadt, Pinneberg, Reinheim, Rellingen, Rodgau, Rostock, Schwerin, Seeheim-Jugenheim, Selm, Stuttgart, Weimar.

Der Leitungsgruppe von SCHULTER AN SCHULTER gehören an:
– Abdassamad El Yazidi, Zentralrat der Muslime in Deutschland
– Marlies Horch, Stiftung gegen Rassismus
– Dr. Jürgen Micksch, Abrahamisches Forum in Deutschland
– Daniel Neumann, Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen

Ein Beirat mit folgenden Mitgliedern berät die Leitungsgruppe:
– Dr. Dr. h.c. Markus Dröge, ehemaliger Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
– Dagmar König, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand
– Stephan Kramer, Präsident des Thüringer Amtes für Verfassungsschutz
– Andreas Lipsch, Vorsitzender von PRO ASYL
– Jagoda Marinic, Vorstandsprecherin der Stiftung gegen Rassismus
– Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland
– Erol Pürlü, Sprecher des Verbandes Islamischer Kulturzentren (VIKZ)
– Anja Reuss, Politische Referentin beim Zentralrat Deutscher Sinti und Roma
– Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland
Beratung und Evaluation: Prof. Dr. Ulrich Wagner, Universität Marburg

Sie können sich gerne an uns wenden, wenn Sie in einem konkreten Fall eine solidarische Aktion für notwendig halten und dabei Unterstützung benötigen. Wir beraten Sie gern!

Wichtig ist auch die öffentliche Meldung und Dokumentation von Vorfällen, es gibt verschiedene Meldestellen.
Bei antisemitischen Angriffen können Sie sich an den Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e.V. (RIAS) wenden. Dort gibt es die Möglichkeit, online Vorfälle zu melden: report-antisemitism.de/report

Als Meldestelle für antimuslimische Vorfälle fungiert die Initiative des Antidiskriminierungsvereins FAIR Internationale e.V.: brandeilig.org

Kontakt

Claudia Falke
Referentin SCHULTER AN SCHULTER

Mail: info@schulter-an-schulter.de

Tel.: 06151 – 33 99 71

Fax: 06151 – 3919740

Twitter: Projekt_SaS

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