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Ausstellung „Junge Kunst für Hanau“ in der Galerie der Jugendkunstschule ATRIUM

12. März - 21. Juni

Am 19. Februar 2020 wurde ein rassistisch und rechtsextremistisch motivierter Anschlag in Hanau verübt. Dabei wurden neun Menschen getötet: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov. Sechs weitere Menschen wurden verletzt. Das Attentat in Hanau ist eines der gravierendsten Beispiele für Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland.

Um die Namen der Opfer des rassistisch motivierten Anschlags in Hanau vom 19. Februar 2020 nicht zu vergessen und ein deutliches Zeichen gegen jegliche Form von Rassismus und Ausgrenzung zu setzen, wurde von Kulturstaatsministerin Claudia Roth und der Initiative kulturelle Integration der bundesweite Aktionstag Hanau ins Leben gerufen. Den Auftakt bildete im Februar 2023 ein Schultheaterprojekt am Deutschen Theater Berlin unter dem Titel „HANAU – Schultheater für Zusammenhalt in Vielfalt“.

Im Rahmen des zweiten bundesweiten Aktionstags hat die Initiative kulturelle Integration in Kooperation mit dem Fachverband für Kunstpädagogik BDK e.V. den Schulwettbewerb „Junge Kunst für Hanau“ ausgeschrieben und damit alle Kunstlehrkräfte und ihre Schülerinnen und Schüler in Deutschland dazu eingeladen, sich zum Gedenken an das Attentat in Hanau mit einem gestalterischen Beitrag zu den Themenbereichen Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus oder anderen Formen von Ausgrenzung zu beschäftigen. 350 Bewerbungen in verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen von Plakat über Fotos bis zur Malerei wurden eingesandt.

Bis zum 28. Februar 2024 war die daraus entstandene Ausstellung „Junge Kunst für Hanau“ im Kulturforum der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz zu sehen, die Kulturstaatsministerin Claudia Roth und Gabriele Schulz (Stellvertretende Geschäftsführerin des Deutschen Kulturrates) in Vertretung des erkrankten Sprechers der Initiative kulturelle Integration Olaf Zimmermann (Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates) am 13. Februar gemeinsam mit Serpil Temiz Unvar, der Gründerin der „Bildungsinitiative Ferhat Unvar“, feierlich eröffneten.

Allein an den 84 ausgewählten Exponaten der Ausstellung „Junge Kunst für Hanau“ waren über vierhundert Schülerinnen und Schüler bundesweit beteiligt, 56 von ihnen werden vom 12. bis 14. Februar 2024 mit ihren Lehrkräften nach Berlin eingeladen, um sich mit ausgewählten Vertreterinnen und Vertretern des Engagements auszutauschen und die Ausstellung im Kulturforum vorzubereiten.

Nach der Ausstellung im Kulturforum Berlin ist eine Auswahl der Arbeiten vom 12. März – 21. Juni 2024 in der Galerie der Jugendkunstschule ATRIUM in Berlin Reinickendorf zu sehen.
Die Ausstellungen können Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr (außer in den Ferien) bis zum 21.06.2024 angesehen werden.

Details

Beginn:
12. März
Ende:
21. Juni
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
, , ,
Webseite:
https://www.kulturelle-integration.de/ausstellung-junge-kunst-fuer-hanau/

Weitere Angaben

Veranstaltungsbereich
Kinder/Jugendliche
Veranstaltungsformat
Präsenz
Bundesland
Berlin
Veranstaltername
Initiative kulturelle Integration
Stadt
Berlin

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