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Workshop: Wie rassistische Diskurse unsere Wahrnehmung von Muslim:innen prägen – ein Workshop zu Antimuslimischem Rassismus in Deutschland

1. April, 19:00 - 21:00

Fünf bis sechs Millionen Menschen in
Deutschland sind muslimischen
Glaubens. Das in den Medien meist
negativ gezeichnete Bild des Islams und
muslimischen Lebens begünstigt
Antimuslimischen Rassismus, der sich als
Diskriminierung und Ausgrenzung auf
verschiedenen Ebenen in der Gesellschaft
äußert. Auch die aktuellen
Debatten über Kultur, Zuwanderung und
Krieg führen zu pauschalisierenden
Haltungen und Meinungen, welche
Muslim:innen, die längst Teil unserer
Gesellschaft sind, schaden.
Wenig öffentliches Augenmerk gilt
außerdem der Tatsache, dass Übergriffe
und Straftaten, welche sich gegen
Muslim:innen oder islamische Symbole
und Einrichtungen richten, stark
zugenommen haben. Muslimfeindliche
Positionen und Aussagen werden immer
deutlicher und offener in der gesellschaftlichen
Mitte geäußert.

Die Referentin präsentiert in ihrem
Workshop eine differenzierte
Momentaufnahme dieser polarisierenden
Entwicklung im deutschen
Diskurs. Sie analysiert Ursachen sowie
Phänomene und klärt über Wahrnehmungen
von Muslim:innen auf.
Gemeinsam entwickeln die Teilnehmer:
innen Strategien, um rassistischen
Positionen im eigenen Umfeld
entgegenzutreten und sich mit Betroffenen
solidarisch zu zeigen.
Dženeta Isaković studierte Islamwissenschaft/
Politische Wissenschaft und leitet
bei der Muslimischen Akademie
Heidelberg den Themenbereich
Prävention von Extremismus und
Hassgewalt. Sie ist Vorstandsmitglied der
Bundesarbeitsgemeinschaft religiös
begründeter Extremismus.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Der Veranstaltungskalender dient nur der Bewerbung von Veranstaltungen während und um die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2025.

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